Cadences: Der unterschätzte Revenue-Hebel
Vertriebsteams investieren Tausende in Lead-Generierung, CRM-Lizenzen und Sales-Tools. Aber der größte Hebel für mehr Umsatz kostet fast nichts: strukturierte Cadences.
Die Rechnung
Nehmen wir ein typisches B2B-Vertriebsteam mit 5 Vertrieblern:
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Offene Cadences pro Monat | 50 |
| Durchschnittliche Dealgröße | 10.000€ |
| Cadence-zu-Meeting-Rate (unstrukturiert) | 5% |
| Cadence-zu-Meeting-Rate (strukturiert) | 15% |
Ohne strukturierte Cadences:
- 50 Cadences × 5% = 2,5 Meetings pro Monat
- 2,5 × 10.000€ × 30% Close Rate = 7.500€ Umsatz
Mit strukturierten Cadences:
- 50 Cadences × 15% = 7,5 Meetings pro Monat
- 7,5 × 10.000€ × 30% Close Rate = 22.500€ Umsatz
Differenz: 15.000€ pro Monat = 180.000€ pro Jahr
Der versteckte Verlust
Die Rechnung oben ist konservativ. In der Realität kommen noch dazu:
- Vergessene Touchpoints: Deals, die komplett aus dem System fallen
- Verspätete Kontaktpunkte: Die Abschlusswahrscheinlichkeit sinkt mit jedem Tag
- Inkonsistente Qualität: Manche Vertriebler machen es gut, andere nicht
Fazit
Der ROI von strukturierten Cadences ist enorm — und sofort messbar. Es ist einer der wenigen Bereiche im Vertrieb, wo eine kleine Prozessänderung direkt in Euro messbar ist.
Über die Autoren
Matthias Maier und Christopher Ganser sind die Gründer von LavaLoft. Aus jahrelanger Erfahrung im B2B-Vertrieb, unter anderem in anspruchsvollen Branchen wie Cybersecurity, bauen sie das Autonomous Sales Execution Ecosystem, die Kontrollschicht, die jedes CRM braucht.
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